Thema   

Thema ist die Verbesserung unserer Beziehungen

durch Bewusstmachung der Einheit von Körper, Geist und Seele...

Wellen

In meiner Arbeit gehe ich von einer grundsätzlichen Einheit von Körper, Geist und Seele aus. Wesentlich für diesen therapeutischem Ansatz ist außerdem die Überzeugung, dass gutes Leben etwas mit Verbundensein mit anderen und der Welt zu tun hat und damit "dazu zu gehören". Das heißt, der Wunsch nach gefühlsmäßiger Bindung existiert nicht nur als kindlicher Wunsch nach Antwort durch andere, wie z.B. den Eltern, sondern taucht im erwachsenen Leben durchaus auch wieder auf: der Wunsch danach einen Partner, eine Partnerin und Freunde zu haben. In uns und durch unseren Körper sind unsere Gefühle, unser Denken, die Möglichkeiten und Grenzen unserer Beziehungen nach außen und zu anderen Menschen ausgedrückt.

Der Mensch mit seiner individuellen Lebensgeschichte ist also eine Einheit von emotionalen, körperlichen und sozialen Erfahrungen, die sich wechselseitig beeinflussen. Glücklich und zufrieden sein, sich in seinem Körper Zuhause fühlen und auch mit den grauen Tagen unseres Lebens umgehen können, ohne dass es uns aus der Bahn wirft, wünscht sich jeder Mensch. Um Glück erfahren zu können, brauchen wir es, im Kontakt mit unseren tatsächlichen Gefühlen und Bedürfnissen zu sein.

Das heißt, uns tatsächlich zu freuen, wenn wir Freude empfinden und nicht gleich beim ersten Funken zu denken "freu' Dich bloß nicht zu früh". Oder auch wenn wir uns ärgern unseren Ärger nicht mit einem "vielleicht sollte ich den anderen bloß besser verstehen" oder "wenn ich das jetzt sage, mag mich keiner mehr" bereits im Ansatz weg zu machen, sondern tatsächlich zu diesem Menschen sagen zu können "es ärgert mich, dass Du...". In solch einer Situation direkt und angemessen zu reagieren, hat sich jeder schon vorgenommen, es scheitert aber oft an den (manchmal diffusen) inneren Ängsten. So entwickeln sich Bilder und innere Überzeugungen wie "ich schaffs sowieso nicht", "ich tu alles nur für die anderen", "ich kann meine Sexualität nicht leben", "die anderen wollen mich nicht (wirklich)".

Stühle am Meer

Der Kontakt zu den eigenen Fähigkeiten ist verloren. Sie sind verkümmert, manchmal bereits seit der Kindheit. Wir haben dann Strategien entwickelt, um Empfindungen von Beziehungslosigkeit und Leere, Gefühle von (innerer) Langeweile, fehlendem Antrieb, fehlendem Durchsetzungsvermögen, das Gefühl nicht (wirklich) zu genügen, von Alleinsein, Ruhelosigkeit oder Traurigkeit zu vermeiden. Der Zugang zu den vitalen Gefühlen wie Lebendigkeit und innere Sicherheit ist wie abgeschnitten...

Um alte, hinderliche Muster auflösen zu können, brauchen wir wieder einen freien Zugang zu unseren ureigenen Bedürfnissen. Diese Bedürfnisse nach Nähe, Liebe, Anerkennung, Angenommensein und positiver Auseinandersetzung brauchen Unterstützung und Anerkennung.

Junge am Meer

In der Körpertherapie wird diesen Bedürfnissen Raum gegeben. Die Konflikte und deren Ursachen werden bewusst und fühlbar gemacht und Wege zur Lösung und Heilung der alten Verletzungen werden möglich. Mit der Arbeit auf der körperlichen Ebene können damit sowohl körperliche Blockaden (die sich zum Beispiel in Gestalt immer wiederkehrender und andauernder Rückenschmerzen äußern können), als auch Gefühle von Ungenügen oder Mangel leichter angesprochen und verändert werden.

So können sowohl auf körperlicher, als auch auf psychischer Ebene Wohlbefinden, innere Sicherheit und Kraft für zielgerichtetes und bewusstes Handeln wachsen. Gefühle wie lustvoll leben und glücklich genießen, Leidenschaft fühlen und leben, sich in seinem Körper Zuhause fühlen und Mut können wieder Raum finden, sich entfalten und wieder entwickeln.

 

 


zuletzt aktualisiert: 21.10.2017